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Das psychische Einkommen

Oft ist zu hören, dass wir Menschen vorwiegend nach materiellen Dingen streben. Dazu gehört viel Geld zu verdienen oder zu verfügen, ein üppiges Eigenheim oder ein sportliches Auto zu besitzen. Das trifft die Sache aber nicht korrekt, denn wir Menschen sind auf der ständigen Suche nach angenehmen oder sogar euphorisierenden Gefühlen und Empfindungen, die wir uns vom Besitz dieser Güter erhoffen. Diese Art der Bedürfnisbefriedigung wird auch als psychisches Einkommen bezeichnet.


Der mittlerweile verstorbene US-Ökonom Murray Rothbard konnte mit der Theorie des psychischen Einkommens auch für Außenstehende scheinbar irrationale, weil mit klassischer Ökonomie nicht nachvollziehbare, Verhaltensmuster erklären.

Das könnte zum Beispiel sein, wenn man ein luxuriöses Leben aufgibt und plötzlich ein Leben in Armut führen möchte. In solch einem Fall verspricht sich die Person mit entsprechender Handlung ein höheres psychisches Einkommen als zuvor. Ein Ausbrechen aus einem sprichwörtlichen "goldenen Käfig" kennt man aus der Historie oder auch religiöse Gründe können eine Rolle spielen.

Man sollte dabei aber nicht Glück mit psychischem Einkommen gleichsetzen. Auch Gefühle wie Stolz oder nach Abbauen einer inneren Spannung können jemandem ein psychisches Einkommen geben.

Grundsätzlich ist das Ziel jeglicher Handlung das psychische Einkommen zu maximieren. Wer Menschen zum Handeln bringen möchte, muss ihnen ein psychisches Einkommen versprechen. Das (glaubhafte) Versprechen reicht oft schon dafür aus. Und hier schließt sich der Kreis mit der klassischen Ökonomie des Tauschhandels. Ein Tausch von Waren oder Dienstleistungen jeglicher Art findet nur deshalb statt, weil sich beide Parteien dadurch ein höheres psychisches Einkommen erhoffen. Dem Käufer eines Autos geht es ebenso wie dem Autohändler, der mit dem erworbenen Geld nun seinerseits etwas anstellen kann, was ihm ein psychisches Einkommen beschert.

Mit der Theorie des psychischen Einkommens lässt sich einiges erklären. Der Autor Gérard A. Bökenkamp schrieb in seinem Buch "Ökonomie der Sexualität - Von der Liebesheirat bis zur Sexarbeit", er gehe davon aus, dass Menschen ausgesprochene oder unausgesprochene Ziele haben, um ihr persönliches psychisches Einkommen zu maximieren und stellte einige Grundannahmen vor:

Menschen streben nach der Maximierung ihres psychischen Einkommens, verfügen gleichzeitig nur über begrenzte Informationen, Ressourcen und Zeit. Mit diesen begrenzten Informationen entwickeln Menschen Strategien zur Maximierung des psychischen Einkommens und führen Verhandlungen mit anderen, um durch Tausch und Abstimmung mit diesen ihre Ziele zu erreichen. Jedes Ergebnis ist dabei letztendlich zwischen freien Individuen legitim und verhandelbar.

Letztendlich wird auch die Sexualität als eine Form des Tauschhandels gesehen. Wenn beide Partner einvernehmlich Sex haben, dann ist dies eine Folge dessen, dass beide Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt diese Form des psychischen Einkommens als das höchste Einkommen gegenüber möglichen Alternativen priorisieren.
Ökonomie der Sexualität

Der Autor erläutert zudem die ungleiche Verhandlungspositionen, die aufgrund unterschiedlicher Interessen entstehen können. So gibt es bei Frauen eine größere Nachfrage nach einem potentiellen Vater für die Familiengründung, was die "Verhandlungsposition" der Männer stärkt. Andersherum sehen Angebot und Nachfrage für Gelegenheitssex aus, bei denen Frauen in der stärkeren Verhandlungsposition sind. Ähnliches oder sogar noch stärkeres Ungleichgleichwicht ergibt sich bei zwei Individuen im Grad der Verliebtheit. Ist jemand deutlich intensiver verliebt, so fürchtet dieser viel stärker um den Verlust von psychischem Einkommen und geht in einer Partnerschaft erheblich größere Kompromisse ein als derjenige mit geringerer Verliebtheit.
Das Liebesgefühl ist eines der stärksten psychischen Einkommen, die der Mensch empfinden kann. Daher kann es für Außenstehende zu scheinbar irrealen und nicht nachvollziehbaren Verhalten des stark verliebten Menschen führen.

Der Autor Gérard A. Bökenkamp begründete in in seinem Buch "Ökonomie der Sexualität" das Erreichen eines seelischen Ausnahmezustands und der Reiz des Risikos und Verbotenen ebenfalls mit dem Wunsch nach starkem psychischem Einkommen.

Offenbar ist ein besonders erstrebenswertes Zeil für etliche Menschen die Doppel-Moral. Denn hier erfolgt auf zwei unterschiedlichen Ebenen psychisches Einkommen. Das Gefühl in einer moralisch sauberen Welt zu leben, erzeugt diese bei vielen Menschen. Das kann zum Beispiel ein Eheleben sein. Allerdings gibt der "verbotene" Seitensprung einem häufig ein noch stärkeres psychisches Einkommen.
Solange der Schwindel nicht auffliegt, ist das für die "Moral predigende" Person ein begehrtes Ziel beide Seiten zu genießen.

Der Autor kam zusätzlich zu durchaus interessanten und kontroversen Ergebnissen. Wenn sich in einer Gesellschaft die Liebesheirat ausgebreitet hat, folgte im Standardfall eine höhere Scheidungsrate und Geburtenrückgang. In Gesellschaften, in denen eine "Zwangsheirat" üblich ist, sind die Geburtenraten dagegen traditionell hoch.


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